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Oktober 2005. (CD)
1. Das weiss ich auch
2. Was du willst & was du hast
3. Vielleicht habt ihr recht
4. Jeder schweigt von etwas anderem
5. Ein erster schritt
Bestellen (4euro + 1.50 porto)
| split 7" mit St. Emmi |




Januar 2006. (7"Vinyl // Tummetott)
1. Flimmern - Nicht mehr zu sehen
2. St. Emmi - Würfel
Bestellen (3euro + 1.50 porto) oder bei Flight13 / Tummetott
| samplerbeiträge |

Soli Sampler für das Cafe Exil (CD 2006)
Mit Stücken von:
Farady
Abenteuer Auftauen
Kurhaus
Flimmern
Captain Planet
Korall
A Fear Called Treason
American Tourists
Kleinstadthelden
Matula
Katzenstreik
Wendla
Luke
Tackleberry
Good with the Girls
| reviews |
„...Ganz schön gut, was Flimmern da auf ihrem Debüt vorlegen.
Melancholischer Gitarrenpop mit deutschen Texten und deutlicher Nähe zu
den Hamburger Vorbildern. Gerade Fans von Tomte sollten hier mal ein Auge
und vor allem zwei Ohren drauf werfen, denn die fünf Songs auf dieser EP
erinnern auf sympathische Art und Weise an die erste Tomte-Platte „Du weißt,
was ich meine“. Und da passt es ja nur zu gut, dass Christian Stemman (Ex-
Tomte und nun besser bekannt als St. Emmi) die Jungs von Flimmern am
Klavier und beim Mischen unterstützt hat. Anfang des Jahres hat man
zusammen sogar eine Split-7“ herausgebracht, womit der Kreis dann auch
geschlossen wäre. Auf der EP gibt es derweil schönes Gitarren-Geschrammel
mit wunderbaren Melodiebögen und starken Refrains, die einladen mit auf die
Reise zu gehen in eine Gegend voller Nachdenklichkeit, die aber ohne
Klischees und Pathos auskommt...“
sellfish
„...Flimmern sind ebenfalls Hamburger, und beiden hört man sowohl Herkunft
als auch Labelgeschichte an: Flimmern spielen halbakustischen Hamburg-Indie,
der an ganz frühe Tomte erinnert nur mit sanfterer klarerer Stimme: schöne
Texte treffen auf fluffiges Songwriting und charmantes Understatement...“
flight 13 mailorder
„... und im Moment fühl ich mich einfach gut, weil flimmern so schöne Musik
machen. Musik die Nähe ausstrahlt. Das können alle nachvollziehen die zum
Beispiel „Keine Lieder über Liebe“ als großartigen Film empfinden. Nicht
denken, sehen, riechen, sondern empfinden. Was interessiert mich eine
musikalisch-untermalte Auflistung aller Kriege weltweit, die ich auch in Büchern
nachlesen kann, wenn ich flimmern höre und mir mit der Musik und den
Worten „wenn ich dich frage wie es dir geht; möchte ich wissen wie es dir geht;
das es muss das weiss ich auch; die frage ist was man dazu braucht“
verdeutlicht wird, wie gross der Einfluss der Umstände ist. Auf das eigene
Leben. Und die eigene Unzufriedenheit. Eine reine Wechselwirkung, die das
System brüskiert und beweist, das Politk mit eben jener nicht immer was zu tun
haben muss . Welche Chance Gedanken zu lindern verspricht mir Polit-Punk im
Gegensatz zu dem Hinweis:“wir wollen gewinnen - wir können verlieren; ansonsten
kann uns nichtspassieren“? Diese Texte bringen die unbedarften Popmelodien in
einen klaren Zusammenhang, fernab von Elfenbeinturm´esquer Selbstdiagnose und
Seelenstriptease à la Domian werden Emotionen vertont. Realistisch und
greifbar. Irgendwie bekannt, aber so treffend formuliert, das die Klarheit der
Aussagen überrascht und überzeugt...“
nillson
„...flimmern kommen aus Hamburg und spielen ihre Variante des deutschen
melancholischen zurück - und des ängstlich nach vorn blickenden Gitarren Pop.
Dabei verzichten sie aber auf allzu bekannte oder ausufernde Gitarrenparts
und passen diese lieber den Texten an. In denen wird jedoch nicht das heil im
jammern gesucht, sondern versucht die Realität möglichst auf den Punkt zu
bringen. Ein Zwiespalt der heutigen Generation liegt in dem was man will und
was man muss. Andere Generationen hatten einen Krieg, oder die Depression,
heute versucht man nur seinen Kopf aus der schlinge zu ziehen um nicht an
das ende des Sozialstaates abzurutschen. ein Kampf der sich in allen Texten
der 5 Lieder widerspiegelt. Dabei sind sie nicht platt oder aufgesetzt, sondern
ganz nah am Bewusstsein, und ganz nah an der Realität. die Gefühle der Texte
werden dabei wunderbar von der Musik getragen und dadurch wird die
Stimmung die sie erzielen wollen durch und durch spürbar...“
rote raupe fanzine